{"id":41,"date":"2015-03-31T01:41:13","date_gmt":"2015-03-31T01:41:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www2.chinainstitut-unifrankfurt.de\/?page_id=41"},"modified":"2015-05-08T20:15:01","modified_gmt":"2015-05-08T20:15:01","slug":"kurzhistorie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/china-institut.uni-frankfurt.de\/?page_id=41","title":{"rendered":"Kurzhistorie"},"content":{"rendered":"<p>Das China-Institut an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main wurde im November 1925 auf Initiative von Richard Wilhelm, Honorarprofessor f\u00fcr Chinakunde, gegr\u00fcndet. Es sollte zur Vermittlung der chinesischer Kultur und Verst\u00e4ndigung zwischen beiden L\u00e4ndern beitragen. Danach hat sich die Einrichtung viele Jahre um die Vermittlung chinesischen Gedankenguts nach Deutschland und durch die Herausgabe der international beachteten sinologischen Fachzeitschrift \u201eSinica\u201c von 1925\u201342 verdient gemacht.<\/p>\n<p>Seinen Sitz hatte das China-Institut in einer Villa am heutigen Museumsufer. Diese wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg zerst\u00f6rt. Ebenso die gro\u00dfe Bibliothek und die wunderbare Sammlung chinesischer Kunstgegenst\u00e4nde. Was davon nach dem Krieg \u00fcbrig blieb, ist heute im Bestand des Weltkulturen Museums in Frankfurt eingegliedert.<\/p>\n<p>Nach dem Ableben von Richard Wilhelm im Jahre 1930 \u00fcbernimmt Erwin Rousselle, Professor f\u00fcr Chinakunde an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt, den Vorsitz bis zum Jahre 1949. Lange Zeit ruhen die Aktivit\u00e4ten des China-Instituts. Erst 1973 wird an der Universit\u00e4t wieder eine neue Professur eingerichtet. Der Sinologe Prof. Chang Tsung-tung \u00fcbernimmt in alter Tradition auch den Vorsitz des China-Instituts und leitet dieses fast drei\u00dfig Jahre bis zum Jahr 2000.<\/p>\n<p>Auf Initiative der beiden Vorstandsmitglieder, Konsul Karl Heinz Arnold und Prof. Rudolf Sellheim bildet sich 2005 ein Kreis, der es zu seinem Anliegen machte, die Arbeit dieser in der Vergangenheit weithin bekannten und anerkannten kulturellen Einrichtung wieder zu beleben. Besondere Unterst\u00fctzung erfuhr das Vorhaben durch Prof. Dr. Rudolf Steinberg, den Pr\u00e4sidenten der Goethe-Universit\u00e4t, durch den Fachbereich Sinologie der Goethe-Universit\u00e4t, durch das Generalkonsulat der VR China in Frankfurt und durch Herrn Dr. Joachim von Harbou, den Pr\u00e4sidenten der Frankfurter IHK.<\/p>\n<p>Ein neuer Vorstand wurde einberufen. Den Vorsitz \u00fcbernahm Dr. Georg Ebertsh\u00e4user, Sinologe an der Goethe-Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Schliesslich nahm das China-Institut 2006 seine Aktivit\u00e4ten wieder auf. Ziel war es, an die wissenschaftliche und kulturelle Tradition der Vergangenheit anzukn\u00fcpfen, zugleich aber den T\u00e4tigkeitsbereich auf die Bereiche Wirtschaft und Recht auszudehnen.<\/p>\n<p>Der \u00d6ffentlichkeit und den Medien wurde die Wiederaufnahme der Aktivit\u00e4ten des China-Instituts durch eine Veranstaltung am Montag, dem 11. September 2006, um 17 Uhr, im Gro\u00dfen Festsaal des Casino, Campus Westend der Universit\u00e4t Frankfurt am Main vorgestellt. Titel der Auftaktveranstaltung war: <em>\u201eEin starker Stamm tr\u00e4gt reiche \u00c4ste: Kulturelle und historische Wurzeln der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung in China<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chten wir Frau Dr. Karin Zeni (IHK Frankfurt) erw\u00e4hnen, die den Neustart des China-Instituts mit gro\u00dfem Engagement bis zu ihrer Pensionierung unterst\u00fctzt hat. Herr Dr. Ebertsh\u00e4user verl\u00e4sst 2007 die Goethe-Universit\u00e4t. Seitdem leitet Prof. Dr. Iwo Amelung den Vorsitz des China-Instituts.<\/p>\n<div class=\"toplink\"><a href=\"#top\">top \u2191<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das China-Institut an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main wurde im November 1925 auf Initiative von Richard Wilhelm, Honorarprofessor f\u00fcr Chinakunde, gegr\u00fcndet. Es sollte zur Vermittlung der chinesischer Kultur und Verst\u00e4ndigung zwischen beiden L\u00e4ndern beitragen. 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